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Familienpflegezeit

Wie man Beruf und Pflege miteinander vereinbaren kann

Wer seinen nahen Angehörigen zu Hause über längere Zeit pflegen will und berufstätig ist, kann mit seinem Arbeitgeber eine schriftliche Vereinbarung schließen, die das Einkommen bei reduzierter Arbeitszeit weitgehend sichert. Einen Rechtsanspruch auf Fami

Wer einen Angehörigen zu Hause über längere Zeit pflegen will und berufstätig ist, kann mit seinem Arbeitgeber eine schriftliche Vereinbarung schließen, die das Einkommen bei reduzierter Arbeitszeit weitgehend sichert. Einen Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit gibt es nur bei Betrieben mit mehr als 16 Mitarbeitern. In der Pflegephase kann für maximal 24 Monate die Arbeitszeit auf bis zu 15 Stunden pro Woche reduziert werden.

Wer zum Beispiel die Arbeitszeit seiner Vollzeitbeschäftigung halbiert, erhält in der Pflegephase weiterhin 75 Prozent seines Bruttoeinkommens. In der Nachpflegephase arbeitet man wieder Vollzeit und erhält weiterhin 75 Prozent vom Lohn, bis das Zeitkonto wieder ausgeglichen ist. Zur teilweisen Finanzierung des eigenen Lebensunterhalts kann beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben ein zinsloses Darlehen beantragt werden. Für den Fall, dass der Arbeitnehmer während der Familienpflegezeit erwerbsunfähig wird oder stirbt, muss eine private Familienpflegezeitversicherung abgeschlossen werden, die den Arbeitgeber vor einem Ausfall schützt. Dauert die Pflege des Angehörigen mehr als 24 Monate an, können auch mehrere Angehörige nacheinander oder parallel die Pflegezeit oder Familienpflegezeit in Anspruch nehmen. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:

www.familien-pflege-zeit.de



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